Wo lassen sich die Probleme, wie Ängste, Depressionen etc. und ihre Ursachen am besten lösen, in unserem Verstand, im Kopf? Wenn es so wäre, hätten wir dann überhaupt noch Probleme, ein Gedanke, eine Entscheidung hätten gereicht, oder? Dann könnte jeder Raucher, der sich entschieden hat aufzuhören - sofort aufhören, oder? Und wenn die Probleme sich nicht im Verstand lösen lassen, wo muss man dann ansetzen?
Das Unterbewusstsein steuert uns, aktuellen Studien zufolge, zu 90-95%. Das Langzeitgedächnis, alle Erlebnisse des Lebens, auch die, an die wir uns nicht erinnern können, aber auch alle Programmierungen /Muster sind hier gespeichert. Wenn das Unterbewusstsein uns zur 90-95% steuert, unsere Wahrnehmung, unsere Verarbeitungsmechanismen, wo müsste ma also ansetzen im Kopf, im Verstand oder im Unterbewusstsein?
Die meisten psychischen, psychosomatischen Erkrankungen haben ihren Ursprung in unverarbeiteten Schock-, Schreck-, Traumataerlebnissen, die mit emotionaler Gefühlsreaktionen einhergegangen sind. Diese können in der frühsten Kindheit, sogar im Mutterleib, aber auch in der Jugend oder Erwachsenenalter entstanden sein. Die Ursachen liegen oft so tief und verborgen im Unterbewusstsein, dass wir gar keinen Zugriff darauf haben oder gar keinen Zusammenhang zu dem jetzigem belastenden Thema sehen können.
- Wo kommen die hartnäckigen Probleme also her?
- Die Antwort ist: aus den Momenten des Lebens heraus, die uns besonders erschüttert oder beeinflüsst haben, die nicht genug bearbeitet worden sind, zumindest nicht mit den Mitteln, die zu dem Zeitpunkt zur Verfügung standen.
Und diese (emotionalen) Erlebnisse speichern sich dann im ganzen Nervensystem, im Unterbewusstsein und im Körper ab. Sie sind wie eine Art "Screenshot" - in dem alle Gefühle, Bilder, Geschehnisse - exakt noch genauso wie zu dem Zeitpunkt wo sind entstanden sind, Jahre und jahrzehnte lang abgespeichert bestehen bleiben können. Im Unterbewusstsein sind dann diese Situationen, mit den dazugehörigen Gefühlen, wie Panik, Angst, Einsamkeit, Hilflosikeit, Kontrollverlust, Ausgeliefert sein etc. abgespeichert. So geschieht es, dass im Laufe des Lebens diese "Urwunde" immer wieder, durch verschiedene alltägliche Situationen, "angetriggert" wird. Dadurch verstärkt sich das ganze "System" das sich über die Jahre zu einem "Tornado" erntwickeln kann und sich in verschiedenen Mustern, Krankheiten, Störungen und Reaktionen nach außen zeigen kann (Beispiele dafür s. weiter unten). Die Verkabelung im Gehirn von den Neuronen, unseren Nervenzellen, geschieht bekanntlich sehr intensiv in den frühsten Kindheitsphasen. Das kindliche Unterbewusstsein ist auch viel empfänglicher als das Erwachsene und "saugt" die Ereignisse in Form von Prägungen, Mustern, Programmierungen, die uns dann lebenlang steuern auf. Das heißt, dass gerade die Ereignisse in dieser sensiblen Phase oft "tiefe" Spuren und neuronale Muster im Unterbewusstsein hinterlassen.
Hypnose bietet eine sehr wirksame Möglichkeit, einen Zutritt in das Unbewusste zu verschaffen und direkt an die "Ursachen", an die "Wurzel" des Problems heran zu gehen, um diese dann "nachzubearbeiten" und möglicherweise zu transformieren. Somit können ganz neue Neuronen und Verschaltungen im Gehrin gebildet werden, wodurch die Blockaden und langwierige Störungen sich lösen können. Mit Hilfe des hypnotischen Zustandes kann ein Zugang zum Unterbewusstsein viel leichter und schneller erreicht werden, als im Tagesbewusstsein.
Mit HIlfe der ursachenorientierten Hypnose, können innerhalb weniger Sitzungen, langwierige Störungen, wie Phobien, Ängste, Depressionen, aber auch lästige Muster, wie Bindungsangst, übertriebene Eifersucht, Perfektionismus etc. positiv beeinflusst werden.
„70 % der Krankheiten haben einen psychosomatischen Ursprung."
"- Und was ist mit dem Rest??" "- Der Rest, auch.“
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